Einführung in den PracticeDent Plug-In

Um einige der erweiterten Funktionen von PracticeDent – wie die Sortierung eingehender E-Mails, Integration von Röntgenbildern und IMS – nutzen zu können, sollten Sie den PracticeDent Plug-In installieren. Es handelt sich um eine kleine und leichte Applikation, deren Hauptaufgabe es ist, dabei zu helfen, dass PracticeDent gut mit der bereits existierenden Software und Hardware auf jedem einzelnen Computer funktioniert (wie Röntgensoftware, DICOM-Viewer, IMS-Programme).

Bitte beachten Sie, dass der PracticeDent Plug-In nicht erforderlich ist – Sie brauchen ihn lediglich, wenn Sie die Röntgenintegration (DICOM), IMS-Integration und die automatische Sortierung der eingehenden E-Mails auf einen speziellen PC nutzen wollen.

Zunächst ist das Plug-In nur für das Windows-Betriebssystem erhältlich. Indessen, während wir daran arbeiten, es auch für OS X und Linux zu programmieren, kann es einfach auf OS X und Linux Maschinen installiert werden, mit Hilfe von einer großen Anzahl verfügbarer Virtueller Maschinen, wie Oracle VM VirtualBox (gratis), Parallels Desktop (kostenpflichtig) und anderen.

Um das Plug-In zu installieren, sollten Sie sich zuerst in ihren PracticeDent-Account einloggen, klicken Sie im Menü auf „Praxis“, wählen Sie anschließend „Einstellungen“ aus der Menüleiste auf der linken Seite aus und scrollen Sie bis zu der Sektion „PracticeDent Plug-In“ herunter. Hier finden Sie den Knopf „Plug-In herunterladen“.

Wenn Sie den Link anklicken, werden Sie zum Dateidownload von “PracticeDentPlugin.application” aufgefordert – diese lässt Sie den Einrichtungsprozess starten. Sie werden möglicherweise darum gebeten, die Installation der Applikation zu bestätigen. Wenn die Installation vollständig ist, startet der Plug-In automatisch. Zusätzlich wird ein „PracticeDent Plug-In“-Symbol auf Ihrem Desktop kreiert.

Wenn Sie das Plug-In erfolgreich gestartet haben, werden Sie darum gebeten, eine Sprache auszuwählen, in der Sie weiter verfahren wollen.

Setup Language

Als Nächstes sehen Sie ein kleines Fenster mit dem Titel “Account”, das Sie dazu auffordert, den Benutzernamen und das Passwort einzugeben. Es handelt sich dabei um Ihre PracticeDent-Zugangsdaten (E-Mail und Passwort), diese sind erforderlich, damit das Plug-In problemlos funktioniert. Nachdem Sie Ihre Zugangsdaten eingegeben haben, klicken Sie „Speichern“.

Account

Jetzt sind Sie dazu in der Lage, das Plug-In Symbol im Benachrichtigungsbereich (im rechten Bereich der Taskleiste) – ein kleiner weißer Zahn in einem grünen Kreis. Das deutet daraufhin, dass das Plug-In in der Tat läuft. Um auf das Menü zuzugreifen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol; von dort können Sie auf den Basis-Account des Plug-Ins zugreifen, um die IMS Applikation einzurichten, die sie mit PracticeDent nutzen wollen, um die Röntgenintegration abzurufen, die E-Mail-Einstellungen festzulegen oder Beenden (um das Plug-In abzustellen).

Taskbar Icon Menu

Dieser Basis-Account sind lediglich Ihre Zugangsdaten – Benutzername und Passwort für Ihren PracticeDent-Account.

Die Einrichtung der IMS Applikation verlangt von Ihnen die Auswahl einer der unterstützten IMS Applikationen, die Sie gerne mit PracticeDent nutzen würden. Sie können momentan zwischen Digora, DBSWin, QuickVision, Suni und Trophy wählen und bald – viele weitere.

Select IMS

Haben Sie die entsprechende Applikation ausgewählt, sind Sie dazu in der Lage es von PracticeDent aus einfach zu starten, mit einem Klick auf den “In IMS öffnen”-Knopf im Patientenprofil.

 

Die Einrichtung der Röntgenintegration verlangt die Auswahl Ihres DICOM Ordners – das ist der Ordner auf Ihrem PC oder Ihrem Netzwerk (sollte von Ihrem aktuellen PC aus zugänglich sein), den Ihre Röntgenmaschine nutzt, um die Bilder zu speichern. Bitte beachten Sie, dass das Plug-In keine Bilder verwendet, die bereits vorher in dem DICOM Ordner enthalten waren, nur Bilder, die nach der Aktivierung des Plug-Ins gespeichert werden.

DICOM Import

Wählen Sie dann Ihren DICOM Viewer – es handelt sich hierbei um Ihre bevorzugte Applikation für die Ansicht der Röntgenbilder.

Anschließend können Sie auswählen, ob die Software Quelldaten nach Import löschen soll; das bedeutet, das Plug-In lädt Bilder von Ihrem DICOM Ordner in die PracticeDent Cloud, macht sie von jedem an das Internet angeschlossene Gerät aus zugänglich, und löscht sie dann  aus dem DICOM Ordner.

Sie können dem Plug-In außerdem erlauben, automatisch Patienten zu erstellen; das heißt, wann immer eine Röntgenaufnahme für eine Person aufgenommen wird, die noch nicht als Patient in Ihrem PracticeDent-Account erfasst ist, nimmt das Plug-In alle Daten dieses Patienten aus dem DICOM Ordner und erstellt automatisch ein neues Patientenprofil im PracticeDent.

Zu guter Letzt können Sie sich für die Option Standardbilddaten erlauben entscheiden; diese Option ist sinnvoll, wenn Ihr Röntgen-Datenformat sich von DICOM (das alle Patienteninformationen enthält) unterscheidet, wie zum Beispiel PNG (die keine Patientendaten enthalten). In diesem Fall kann das Plug-In die Datei nicht analysieren, um Patientendaten herauszuziehen, es wird also entweder den Dateinamen analysieren oder Sie dazu auffordern, einen Patienten für die neue von der Röntgenmaschine produzierte Bilddatei auszuwählen. Damit der Plug-In die Dateinamen nutzen kann, müssen Sie Ihr Röntgenprogramm so einstellen, dass die Speicherung der Bilder einige Regeln befolgt, die das Plug-In dann lesen kann.

Haben Sie die Standardbilddateien eingestellt, können Sie das Raster des Dateinamen bestimmen, das genutzt wird, um Röntgenaufnahmen zu speichern. Das Raster sollte mindestens eine der folgenden Bezeichnungen enthalten:

#PID – Patientenidentität
#FN – Vorname des Patienten
#LN – Nachname des Patienten

Sie können auch das * (Asterisk) Zeichen nutzen, wenn die Röntgenbilddatei weitere Info zusätzlich zu #PID, #FN und #LN enthält

Beispiele:

Wenn Ihr Röntgengerät Dateien wie 123_Anna_Caspari ausgibt, sollten Sie die Regel #PID_#FN_#LN festlegen.

Dementsprechend, bestimmen Sie die Regel #LN_#FN_*, könnte der Dateiname, der mit ihr zusammenwirkt wie Caspari_Anna_blablablabla aussehen. Der Teil “blablabla” kann grundsätzlich jeden Text enthalten, da das * Zeichen bedeutet, alle Zeichen sind erlaubt.  Es ist sinnvoll wenn das Röntgenprogramm Dateien mit dem gleichen Namen produziert, gefolgt von fortlaufenden Nummern (z.B. Caspari_Anna_1, Caspari_Anna_2, etc.).

Die E-Mail-Einstellungen zeigen alle E-Mailadressen, die in Ihrer gesamten Praxis genutzt werden. Die Einrichtung jeder einzelnen E-Mail für den Gebrauch auf Ihren PCs ist einfach – Doppelklick auf die Adresse, die Sie einrichten möchten, markieren Sie den eingehenden E-Mailserver, Benutzername und Passwort für den E-Mail-Account.

Email Settings

Das Plug-In unterstützt zunächst nur IMAP-Accounts. Wenn Sie Ihren eingehenden E-Mailserver eingeben, nutzen Sie: “imap://” falls das nicht funktioniert, nutzen Sie SSL/TTL, oder “imaps://” je nachdem, was im Bild verwendet wird.

Beachten Sie, dass obwohl Sie dazu in der Lage sind, die E-Mailadressen zu sehen, die Ihre Mitarbeiter angelegt haben, Sie nicht auf deren Korrespondenz zugreifen können, bis Sie wirklich in Ihre PracticeDent-Accounts eingeloggt haben. Das Plug-In erlaubt nur den Zugriff auf die Korrespondenz eines bestimmten E-Mail-Accounts, wenn derjenige Nutzer in die PracticeDent-Webseite eingeloggt ist. Sie müssen die PracticeDent Zugangsdaten also für den jeweiligen PC zur Verfügung stellen, an dem Sie eingeloggt sind.

Das PracticeDent Plug-In behandelt nicht alle eingehenden E-Mails gleich. Es analysiert die eingehenden E-Mails anhand der Adressen daraufhin, ob Sie von einem bestehenden Patienten kommen. Sollte Sie E-Mail von einem bereits in einem Ihrer Patientenprofile registrierten Absender kommen, wird es automatisch mit dem Patienten verknüpft. Sollte die Adresse des Absenders nicht registriert sein, wird es nicht zu Ihrem PracticeDent-Account gesendet und für Sie nur als herkömmliche E-Mail in Ihrem normalen Posteingang sichtbar sein. Sie sollten außerdem beachten, dass das Plug-In eine „push“-Funktion nutzt, alte E-Mails werden dementsprechend nicht verarbeitet – nur diejenigen, die hereinkommen, wenn das Plug-In aktiviert ist.

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